Für Sie im Einsatz – Thermoschock

Glas ist ein Werkstoff, der unterschiedlichsten Belastungen standhält. Werden jedoch thermische Beanspruchungen nicht berücksichtigt, kann dies das Glas beschädigen (sog. Thermoschock). So kann eine Temperaturdifferenz zum Bruch des Glases führen. Dabei ist der Ausgangspunkt des Bruchs naturgemäss an der Kante. Die nachfolgende Reportage zeigt, wie SeCasa den daraus resultierenden Glasersatz erfolgreich meistert.

Der thermische Glasbruch ist eine Situation, die wir sehr häufig antreffen. Ein Hitzestau resp. eine Teilbeschattung hat den Glasbruch ausgelöst.

Wir beginnen unsere Arbeit damit, dass wir unseren Arbeitsplatz vor Ort einrichten und insbesondere den Boden vor Beschädigung schützen.

Damit das Glas bei der Demontage und während des Transports nicht zerbricht und sich Personen daran verletzen, kleben wir die Glasrisse mit speziellem Klebeband ab.

Nun beginnen wir mit der Demontage des kaputten Glases. Diese beginnt mit der Entfernung der Glasleisten. Diese dürfen nicht beschädigt werden, da wir sie nach dem Einsetzen des neuen Glases wieder brauchen.

Jetzt ist Muskelkraft erforderlich. Je nach Glasgrösse und Bausituation sind dafür bis zu 4 Personen nötig. Isoliergläser können je nach Typ und Grösse schon mal 1 Tonne wiegen. In diesem Fall war das Glas rund 600 kg schwer.

Wenn die Gläser gross sind und  sich in den oberen Etagen einer Immobilie befinden, setzen wir einen Kran oder ein Raupenfahrzeug ein. In diesem Fall wurde beides gebraucht.

Mit dem Kran wurde das Raupenfahrzeug in den Garten hinter das Haus gehoben…

…von wo aus das Raupenfahrzeug dann das kaputte Glas aus der 3. Etage barg.

Das defekte Glas wird nun abtransportiert. Aus Bruchglas entstehen übrigens wieder neue Glasprodukte.

Nun wird das neue Glas für den «Flug» bereit gemacht.

Kurze Zeit später befindet sich dieses auf dem Weg nach oben.

Jetzt darf nichts passieren. Gläser sind zwar einigermassen widerstandsfähig, was die Durchbiegung angeht. Hingegen verstehen sie bei Stössen an den Ecken und Kanten gar keinen Spass.

Der Moment der Wahrheit. Und das neue Glas passt perfekt. Ist ja klar, denn unser erfahrener Servicemonteur weiss, wie man richtig Mass nimmt.

Am Schluss der Montage kommt es auf das richtige «Verklotzen» an. Und das kann nicht jeder. Hierbei geht es darum, das hohe Gewicht des Glases gleichmässig im Fensterflügel oder – im Fall einer Festverglasung – im Fensterrahmen zu verteilen, damit keine Spannung auf das Glas wirken kann.

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